Beginn der Getreideexporte noch diese Woche


Der Hafen von Odessa nach dem russischen Raketenangriff: Trotz des Angriffs rechnet Ukraine noch diese Woche mit dem Beginn der Getreideexporte. (Quelle: Cover-Images/imago-images-bilder)

Russland-Experte: “Putins Macht schwindet”

18.18 Uhr: Fünf Monate nach dem Überfall auf die Ukraine sieht der US-Historiker Timothy Snyder deutliche Anzeichen für einen Machtverfall im Kreml. “Putins Macht schwindet”, schreibt der Experte für osteuropäische Geschichte in einem längeren Beitrag auf Twitter. Mehr dazu lesen Sie hier.

Ukrainischer Energieminister bei EU-Gipfel erwartet

15.54 Uhr: Am Dienstag kommen in Brüssel die Energieminister der EU-Staaten zu einer außenordentlichen Sitzung zusammen. Am Rande des Gipfels wird auch der ukrainische Energieminister Herman Haluschtschenko erwartet, wie t-online aus EU-Kreisen erfuhr. Demnach werde dieser an einem gemeinsamen Mittagessen am Rande des Gipfels teilnehmen, nicht jedoch an den Beratungen selbst. Gegenstand der Beratungen ist der Vorschlag der EU-Kommission für einen Notfallplan in der Gaskrise. Hier lesen Sie mehr dazu.

Getreidedeal: Kreml fordert von UN Hilfe bei Lockerung der Sanktionen

14.59 Uhr: Im Zuge der Vereinbarung zum Ende der Blockade ukrainischer Getreideausfuhren über das Schwarze Meer fordert Russland von den Vereinten Nationen Unterstützung im Kampf gegen westliche Sanktionen. “Im vorliegenden Fall müssen die UN ihren Teil erfüllen, der die indirekten Beschränkungen betrifft, die sich gegen die russischen Lieferungen von Getreide und Düngemittel richten”, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Montag der Agentur Interfax zufolge.Den international scharf kritisierten Raketenschlag der russischen Truppen gegen den Hafen Odessa am vergangenen Samstag bewertete der Kremlsprecher hingegen nicht als Problem. Die Raketen hätten lediglich militärische Infrastruktur zerstört. “Darum sollte derartiges überhaupt keine Auswirkungen auf den Beginn des Verladeprozesses haben”, sagte Peskow.

Kreml widerspricht Scholz: “Russland ist ein verantwortungsbewusster Gaslieferant”

14.17 Uhr: Der Kreml hat die Kritik von Bundeskanzler Olaf Scholz an der Zuverlässigkeit russischer Gaslieferungen zurückgewiesen. “Diese Aussagen stehen in absolutem Widerspruch zur Wirklichkeit und der Geschichte der Lieferungen”, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Montag der Agentur Interfax zufolge. Er kündigte zugleich an, die Gaslieferungen über die Ostseepipeline Nord Stream 1 so weit zu steigern, wie das technisch möglich sei.Russland sei nicht an der Einstellung der Gaslieferungen nach Europa interessiert. “Russland ist ein verantwortungsbewusster Gaslieferant, und was immer von der EU-Kommission, in den europäischen Hauptstädten oder in den USA gesagt wird – Russland war und bleibt das Land, das größtenteils die Energiesicherheit Europas garantiert”, sagte Peskow. Die Lage könne sich allerdings ändern, wenn die EU weiter zu Sanktionen greife, die ihr im Endeffekt selbst schadeten. Mit Blick auf Nord Stream 1 versicherte Peskow, dass eine Turbine eingebaut werde, sobald Siemens Energy die dazugehörigen Dokumente übergebe. Die Sorge vor Störungen bei anderen Agregaten wies er zurück.Präsident Wladimir Putin hatte in der vergangenen Woche gedroht, die Lieferungen über Nord Stream 1 weiter zu drosseln. Dies hänge damit zusammen, dass weitere Turbinen reparaturbedürftig seien. Die Bundesregierung sieht die Moskauer Darstellung als Vorwand, um die geringeren Gaslieferungen nach Deutschland zu rechtfertigen. Durch Nord Stream 1 fließen im Moment 40 Prozent der maximal möglichen Gasmengen.

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